Der Ort

Der Ort

Diese liebevoll renovierten Fachwerkhäuser im alten Ortskern mit der evangelischen Kirche im Hintergrund sind einfach der Lieblingsort und das Lieblingsfotomotiv von Burgholzhausen vor der Höhe. Einfach malerisch und voller Idylle. Kein Wunder, dass unweit von hier in jedem Jahr der Osterbaum aufgestellt wird und auch die „Burgholzhäuser Weihnacht“ hier stattfindet.

Seit der Gebietsreform 1972 gehört Burgholzhausen mit seinen etwa 3500 Einwohnern als kleinster Stadtteil zu Friedrichsdorf. Der früheren Zugehörigkeit als Grenzort zur Wetterau verdanken die Burgholzhäuser heute immer noch eine „andere“ Telefonvorwahl (06007) als Friedrichsdorf (06172) und noch einiges mehr. Die Burgholzhäuser sind ist ein liebenswertes Völkchen mit einem reichen Vereinsleben und einer guten Nahversorgung für jung und alt. So ist es nicht verwunderlich, dass es als angenehme Wohngegend mit bester Infrastruktur über die Jahre ein gesundes Wachstum zu verzeichnen hat.

 

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Auf der Webseite der Stadt Friedrichsdorf sieht man folgende kleine geschichtliche Zusammenfassung:

„Burgholzhausen, ehemals Holzhausen, wurde erstmals 1222 urkundlich erwähnt, doch weisen archäologische Funde aus verschiedenen Epochen auf eine wesentlich frühere Besiedlung hin.

Das mittelalterliche Holzhausen war zu zwei Dritteln Reichslehen, das heißt, dieser Teil unterstand direkt dem Kaiser.  Ein Drittel jedoch waren Lehen diverser wechselnder Besitzer, was zu verworrenen Besitzverhältnissen und andauernden Religionsstreitigkeiten führte.

Ursprünglich von der Landwirtschaft lebend, gewannen im 16. Jahrhundert die Leinenweberei sowie die Produktion von Boden-, Ofen- und Wandfliesen aus eigenen Lehmgruben eine zunehmende Bedeutung für den Broterwerb der Burgholzhäuser.

Entscheidend prägte Franz von Ingelheim das Dorf.  Er bekam den Ort 1687 von seinem Onkel, dem Mainzer Erzbischof Anselm Franz von Ingelheim, geschenkt. Sie brachten zum einen aus dem Rheingau die Obstkultur mit und legten einen Lehrgarten an. Zum anderen erbauten sie eine schmucke kleine Barockkirche (1716), um die Situation der Katholiken vor Ort zu stärken.

Der pittoreske Ortskern von Burgholzhausen mit seinen vielen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gassen ist besonders sehenswert. Die kleine evangelische Kirche besticht durch eine reiche Innenausstattung mit Holzdecke und bemalter Empore und lohnt ebenfalls einen Besuch.“

 

Unsere ortsansässige Lokalhistorikern ist Frau M. Peilstöcker. Ihre Vorträge, Führungen und Erzählungen sind immer lebendig und hörenswert!